23.09.2008

let`s talk about sex, baby!

what the fuck ist eigentlich beziehungsunfähigkeit, schätzchen?
wenn man mich fragt, warum ich eigentlich keinen freund habe, wo doch all die gängigen attribute wie "jung, fesch, gscheit" erfüllt werden, kann ich dem fragenden nur die üblichen platitüden entgegenschleudern: "Wenn ich DAS wüsste, schätzchen, wär ich wohl kein single, oder?"
andererseits: irgendeinen grund muss es doch haben, warum die werte männerschaft mich zwar umtanzt wie das sprichwörtliche heilige kalb, wenns dann aber ans eingemachte geht, kriegen die krieger dann aber allesamt kalte pfoten...
schlussfolgerung meiner vielgearteten umfragen (repräsentative Studie unter allen weiblichen und fast weiblichen/homosexuell-schwulen besten freundInnen meiner umgebung): man kann auch ZU GUT für diese welt sein...

oder zu unentschlossen...

denn wie meine werte leserschaft in früheren literarischen ergüssen dieses weblogs erfassen konnte, gibt es da ein grundsätzliches problem: chronische unentschlossenheit was beziehungs-dinge betrifft...

so geschehen auch in DIESEM sommer. merke: die junge dame lernt einfach nicht dazu!
da läuft einem der absolute traummann in die arme, zeigt sich äusserst begeistert und interessiert.
und was passiert? nach mehreren romantischen dates (volle palette von tretbootfahren auf der alten donau über stundenlange stadtspaziergänge bis zur geburtstagsüberraschungsparty) plötzlich herrschende funkstille.
und niemand kann es sich erklären.

hat mal wieder das ZU GUT-GEN zugeschlagen?
oder meine chronische unentschlossenheit?
wann und wie muss man dem jüngling klarmachen, dass man sich voller begeisterung hals über kopf in eine überaus romantische und unvernünftige beziehung stürzen möchte?

aber wie immer: jammern nützt nix, chance verpasst...

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